hero background

Blog

Lebensqualität

Liebe Deine Arschengel

10. Juli 2017, Author: ariadmin

[et_bloom_inline optin_id="optin_2"]

Liebe Deine Arschengel – Du musst es ihnen ja nicht sagen!

Du hast allen Grund, die Menschen, die für Dich die Rolle eines sogenannten Arsch-Engels übernehmen, zu lieben und ihnen zu danken dafür, dass sie diese schwere Rolle bereitwillig für Dich übernommen haben.

Damit jetzt Dein Ego/Verstand sich wieder beruhigen, die bei so einer Aussage natürlich laut protestieren, biete ich Dir im Folgenden (zum Erinnern) die Beschreibung meiner Gedanken zum Thema an.

Der Titel dieses Beitrages könnte auch heißen: „Die Macht der Anderen – oder: Wie Du mit bösen Menschen und mit Dir selbst Frieden schließen kannst.“

  1. Wer oder was ist eigentlich ein Arsch-Engel?

Ein Arsch-Engel im Sinne dieses Beitrages ist ein Mensch, der Dich verletzt, beleidigt, angreift, beschämt, ignoriert, auslacht, bloßstellt…….., also jeder Mensch, der sich Dir gegenüber in einer Art und Weise verhält, die bei Dir heftige negative Empfindungen auslöst. Dieser Mensch benimmt sich also nicht gemäß der „allgemein gültigen“ Norm, sondern grob daneben. Er ist nicht nur schwierig oder unangenehm, sondern „ein richtiger Arsch!“ (manchmal wird hier auch die Bezeichnung Arschloch verwendet).

Im normalen Sprachgebrauch könntest Du einen solchen Menschen auch als Deinen Feind bezeichnen; jedoch kann die Rolle eines Arsch-Engels in einzelnen Situationen auch von einem Menschen wahrgenommen werden, der Dir ansonsten sehr nahe steht, wie zum Beispiel der Partner, Dein Kind, die Mutter, der Vater, ein anderes Familienmitglied oder ein lieber Freund.

Der Engel-Anteil des Arsch-Engels drückt sich dadurch aus, dass diese Person Dir durch ihr Verhalten Anteile Deiner Persönlichkeit so deutlich aufzeigt, dass sie Dir endlich bewusst werden können – wenn Du dazu bereit bist.  Es geht hierbei zum Beispiel um Gewohnheiten, Denk- und Verhaltensmuster, oder Auswirkungen Deiner Einstellung zu Dir selbst, zu Deinen Mitmenschen oder zum Leben, mit denen Du auf der Gedankenebene unbewusst Ereignisse, Erlebnisse, Dinge erschaffst, die überhaupt nicht Deinem wahren Sein und dem eigentlichen Sinn Deines Lebens  entsprechen – die Du aber selbst bisher überhaupt nicht als Deine ureigene Schöpfung erkennen konntest.

Diese Menschen erweisen Dir also durch ihr „bösartiges Verhalten“ einen wunderbaren Dienst, indem sie als eine Art PERSÖNLICHER WEGWEISER auftreten, sich dabei aber der großen Gefahr aussetzen, von Dir missverstanden, abgewiesen oder gar bekämpft zu werden – und natürlich somit auch keine Garantie haben, dass ihre Aktivitäten zum gewünschten Ergebnis führen.

(Wie diese Menschen in Dein Leben kommen und in welcher besonderen Beziehung sie zu Dir stehen, kann ich Dir gerne bei anderer Gelegenheit ausführlich erläutern.)

Ein Arschengel ist also ein Mensch, der uns hilft zu erkennen, welche Denk- und Verhaltensmuster wir gerade leben. Und er konfrontiert uns mit den Seiten (oder Aspekten) von uns, die wir selbst an uns nicht mögen, und die wir daher immer wieder zu verstecken versuchen.   

  1. Wie erkenne ich, ob jemand einfach nur böse, ungerecht, verletzend zu mir ist, oder in Wahrheit ein Arschengel?

Öffne Dich dem Gedanken, dass es in Wahrheit keine bösen Menschen gibt, so wie es das Böse überhaupt nicht gibt!  Und alles, was Du erlebst, ist das Ergebnis Deiner eigenen Gedanken – auch wenn es Dir manchmal ganz anders erscheinen mag. Es spielt dabei keine Rolle, ob Du das verstehst oder gar damit einverstanden bist.
(Du findest, wenn Du magst, in der Literatur über „Die Spiegelgesetze“, „Das Gesetz der Resonanz“ und „Gedanken erschaffen die Realität“ usw. sowohl aus Quellen der Neuen Wissenschaften und aus praktischen Lebensratgebern als auch aus spirituellen Quellen beliebig viel eindeutige Informationen hierzu.)

Das bedeutet, dass jedes Ereignis, jede Situation in Deinem Leben immer eine Antwort darauf ist, was Du gerade – oder irgendwann einmal über Dich selbst, die Anderen, und über das Leben denkst oder gedacht hast.

Jeder Mensch, den Du bewusst wahrnimmst, egal ob es der Bettler am Straßenrand, die Nachbar-Zicke oder der gut behütete Sohn im Kinderzimmer ist,  wirkt für Dich als ein Spiegel, ein Echo auf Dein augenblickliches Sein.  Und wenn er Dir dabei in irgendeiner Weise Ärger oder Schmerz zufügt, erfüllt er die Kriterien des Arschengels.

  1. Beispiele
  • Der Partner, der daheim stur und unbewegt vor dem TV sitzen bleibt, während Du mit dem vollen Wäschekorb vor der Terrassentür stehst und der wünschst, er möge Dir doch wenigstens so viel Aufmerksamkeit schenken, dass er kurz aufsteht, um die Tür für Dich zu öffnen.
    Mögliche Fragen und Hinweise:  Wieviel Aufmerksamkeit schenkst Du Dir selbst? –  Oder Deinem Partner? – Wie wäre es, jetzt lieber etwas gemeinsam zu erleben? Oder bin ich lieber die pflichtbewusste Hausfrau, das unverstandene Opfer, an dem ja sowieso alles hängen bleibt?
  • Die Freundin, die sich plötzlich und unerwartet in einem Anfall von Tobsucht und Hass als eifersüchtige und neidische Schauspielerin herausstellt, und die Dich seit diesem Auftritt nicht nur ignoriert, sondern sogar öffentlich diskreditiert.
    Mögliche Fragen und Hinweise: Wann hast Du zuletzt eine Freundschaft oder einen lieben Menschen verraten, benutzt oder hintergangen? Auf wen bist Du eifersüchtig? Lebst Du Deinen Neid? Wie verkleidest Du Deine Unsicherheit oder das Gefühl der Minderwertigkeit im Gespräch mit Menschen, die Dir gerade wichtig sind?
  • Die Nachbar-Zicke, die Dir bereits bei der ersten Begegnung unsympathisch war, der Du ganz bewusst aus dem Weg gehst – und von der Du Dich dennoch irgendwie beobachtet, verfolgt und öffentlich angegriffen fühlst.
    Mögliche Fragen und Hinweise: Welche Erinnerungen löst dieser Mensch in Dir aus? Was hat diese Frau Deiner Meinung nach – was Du auch gerne hättest? Was ist das Schlimmste, was die Nachbar-Zicke Dir antun könnte? Welchen inneren Fragen und Herausforderungen willst Du ausweichen, indem Du versuchst, jegliche Begegnung mit dieser Person zu vermeiden?  Kennst Du das vermeintlich erhebende Gefühl, andere Menschen bei ihrem Fehlverhalten öffentlich zu beschimpfen oder sie bloßzustellen?

Soviel für heute.  Du darfst gerne hier in einem Kommentar Deine Gedanken und Lösungs-Vorschläge mitteilen oder auch eigene aktuelle Beispiele aufzeigen.

Ein reger Kontakt und Gedankenaustausch zu dieser Thematik kann vermutlich dem ein oder anderen interessierten Leser hilfreich sein – und Mut machen für ein persönliches Gespräch mit mir.